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RehaBoard -Projekt
Kooperation mehrerer Fachberufe unter Beteiligung der physiotherapeutischen Expertise der Hochschule...

RehaBoard -Projekt

Das Kooperationsprojekt mit dem Titel „Rehaboard“ ist ein Computerassistenz-System für die Behandlungsplanung bei Gangstörungen nach Schlaganfall mit dem Ziel, für Patienten mit Gangstörungen nach einem Schlaganfall eine objektivierbare interdisziplinäre Behandlungsempfehlung zu erarbeiten. Dabei stellt das Department für angewandte Gesundheitswissenschaften der hsg die physiotherapeutische Expertise im Projekt bereit

Das Projekt startete Mitte September 2017 offiziell an der hsg in Bochum, das dort von Dörte Zietz, Professorin für Physiotherapie an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum, geleitet wird. Für die Kooperation mehrerer Fachberufe wirken im Projekt neben den Physiotherapeutinnen Dörte Zietz und Elena Cramer, wissenschaftliche Mitarbeiterin im hsg-Studienbereich Physiotherapie und hsg-Absolventin, Neurologen, Orthopäden, Orthopädietechniker, Ingenieure und Mathematiker des Instituts für Technologien der Biomechanik und Biomaterialien (ITBB GmbH), der Universität Duisburg/ Essen, der Mediclin Fachklinik Rhein/ Ruhr, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und des Universitätsklinikums Essen sowie Vertreter der Selbsthilfegruppe Schlaganfall e.V. Ratingen zusammen.

Eine Behandlungsplanung, die auf den individuellen Patienten abgestimmt ist, soll die Qualität der Behandlung und somit die Aktivität und Teilhabe der Patienten langfristig verbessern. „Wir können uns gut vorstellen, dass durch maßgeschneiderte Behandlungsempfehlungen zukünftig kostenintensive und wenig erfolgversprechende Therapien vermieden werden können und Patienten die Therapie oder die Hilfsmittel erhalten, die für sie hilfreich sind“, erklärte Dörte Zietz.

Jede vertretene medizinische und therapeutische Profession wird einen Befund über die teilnehmenden Schlaganfallpatienten erheben. Dörte Zietz und Elena Cramer werden zudem die Gangdaten der Teilnehmer von einer gerätegestützten Ganganalyse aus physiotherapeutischer Perspektive interpretieren. „Damit werden die fachspezifischen Informationen durch die Aufnahmen aus dem Ganglabor ergänzt“, erklärte Zietz. „Mit allen erhobenen Daten setzt sich dann das interdisziplinäre Experten-Board auseinander“, beschreibt Elena Cramer den weiteren Prozess.

Gleichwertige Expertenrolle für die Physiotherapie

Das Ziel dieses Experten-Boards ist es, auf die Patientin oder den Patienten abgestimmte Behandlungsoptionen zu empfehlen und dabei die Sichtweise der anderen Professionen nachzuvollziehen und zu verstehen.

„Das Spannende an diesem Projekt ist darüber hinaus die Zusammenarbeit mit Menschen aus Berufsgruppen, die auf den ersten Blick erst einmal nichts mit der Gangrehabilitation nach Schlaganfall zu tun haben: Ingenieure und Mathematiker fügen anschließend die Daten in ein Computersystem ein und entwickeln neue Tools, die durch maschinelles Lernen, 3DVisualisierungen und Wenn-dann- Simulationen eine objektivierte patientenindividuelle Behandlungsempfehlung generieren. In der interdisziplinären Zusammenarbeit zeigte sich bereits jetzt, dass die Physiotherapie eine gleichwertige Expertenrolle neben allen anderen Fachdisziplinen einnimmt“, betonte die Physiotherapie- Professorin Dörte Zietz.

www.hs-gesundheit.de

 

 



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