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Auf dem Weg in die Selbstständigkeit
Das Finanzamt und die Steuern im Auge behalten

Auf dem Weg in die Selbstständigkeit© agenturfotografin - Fotolia.com

Will sich ein Physiotherapeut selbstständig machen, so steht auch hier erst einmal Lernen an. Denn was auf dem Weg in die Selbstständigkeit alles zu beachten ist, wird einem in der Ausbildung oft nur am Rande erzählt.

Gute Ausbildungslehrgänge heben sich dadurch hervor, dass sie Fächer wie allgemeine Betriebswirtschaftslehre oder betriebliche Steuerlehre beinhalten. Wem dieses Basiswissen nicht gelehrt wurde, sollte es sich selbst aneignen oder einen Steuerberater zurate ziehen, der ihm die relevanten Fakten vermittelt. Denn insbesondere beim Thema Steuern ist auf vieles zu achten, damit „Fettnäpfchen“ tatsächlich nur im Zusammenhang mit Massagen eine Rolle spielen und nicht etwa, weil man in eines hineingetreten ist.

Von der Wiege bis zur Bahre – Formulare, Formulare

Wer sich selbstständig macht, muss sich steuerlich registrieren lassen und seine berufliche Tätigkeit beim Finanzamt anmelden. Anhand des achtseitigen „Fragebogens zur steuerlichen Erfassung“, der vom Bundesfinanzministerium im Internet bereitgestellt wird, lässt sich schon erahnen, was alles zu beachten ist.

Zunächst benötigen Sie ein Girokonto, da der Zahlungsverkehr mit dem Finanzamt nur unbar erfolgt. Aus steuerlicher Sicht muss es nicht zwingend ein Geschäftskonto sein. Allerdings sollten Sie einen Blick in die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bank werfen, inwieweit Geschäftsvorfälle mit dem privaten Konto überhaupt zulässig sind.

Auch Angaben zum Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartner sind erforderlich, da deren Einkünfte in die Berechnung der Einkommensteuer einbezogen und nach dem sogenannten Splittingtarif besteuert werden. Dabei behandelt das Finanzamt die Partner wie einen einzigen Steuerpflichtigen, allerdings mit den doppelten steuerlichen Freibeträgen. Dies hat den Vorteil, dass der progressive Einkommensteuertarif nur noch halb so schnell ansteigt wie bei einem Single.

Bei zusammen veranlagten Partnern werden die jeweiligen Einkünfte zusammengefasst. Verdienen beide etwa gleich viel, ist nichts gewonnen. Verdient jedoch einer weniger als der andere, zahlt das Paar insgesamt weniger Einkommensteuern, als wenn sie getrennt veranlagt würden. Bestenfalls sind so einige Tausend Euro Steuerersparnis möglich. Dies kann insbesondere in der Anlaufphase einer Praxisgründung mit zunächst geringen Gewinnen vorteilhaft sein, wenn der andere konstant höhere Einkünfte – beispielsweise aus einem Anstellungsverhältnis – erzielt.

Wer aber davon ausgeht, bereits zu Beginn seiner freiberuflichen Tätigkeit gut zu verdienen, der sollte den Fragebogen hinsichtlich der voraussichtlichen Einkünfte möglichst realistisch ausfüllen. Dadurch werden zwar eventuell gleich zu Beginn der Selbstständigkeit vierteljährliche Einkommensteuervorauszahlungen vom Finanzamt festgesetzt, die der Physiotherapie-Praxis Liquidität entziehen. Allerdings ist für viele Selbstständige nichts schlimmer, als zwei Jahre steuerlich „über die eigenen Verhältnisse“ gelebt zu haben und dann die volle Breitseite vom Finanzamt abzubekommen. Denn dann werden zeitgleich nicht nur für beide Jahre Einkommensteuern festgesetzt, sondern auch noch die Einkommensteuervorauszahlungen für das aktuelle Jahr.



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