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Datenschutzportal dr-datenschutz.online

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Im Interview: Dr. Peter Konrad (Velamed) - Early Adopter des FPZ Datenschutzportals

Die EU DSGVOtreibt alle in Europa tätigen Unternehmen um. Anbieter und Dienstleister der Gesundheitsbranche erlangen durch das Datenschutzportal dr-datenschutz.onlineHilfe und Beistand im Umsetzungsprozess -auch noch nach Ablauf der Übergangsfrist. Einer der ersten Nutzer der von der FPZDataProtectionGmbH (100 %Tochter der FPZGmbH) initiierten Lösung ist die VelamedGmbH aus Köln. Die Experten in Sachen Medizintechnik und BiomechanischeKonzepte, vertreten durch Dr. Peter Konrad aus der Geschäftsleitung und seine Mitarbeiterin MareikeSchürg, berichten heute über ihre Erfahrungen mit der interaktiven Datenschutzplattform.  

Herr Dr. Konrad, lassen Sie uns bitte kurz an Ihrem Werdegang teilhaben. Wie ist Velamedentstanden?

Der FPZGründer Dr. Achim Dennerund ich waren Kommilitonen. In den 1980erJahren studierten wir beide an der Deutschen Sporthochschule Köln. Später waren wir am Institut für Biomechanik unter Prof. Dr. Gert-PeterBrüggemannwissenschaftlich tätig. Hier war auch der heutige FPZGeschäftsführer, Frank Schifferdecker-Hoch, als Student involviert. Mein Schwerpunkt, zu dem ich später auch promoviert habe, lag auf den EMG-und Kraftanalysen. Nach kurzer Lehrtätigkeit bin ich dann als Entwickler zur US-amerikanischen Firma Noraxongewechselt, die noch heute der weltgrößte Hersteller von EMGMessgeräten ist. 2005 haben meine Frau und ich die qualifizierte Distributionsfirma Velamed gegründet, die in der Lage ist, Biomechanik-Produkte zu planen und Biomechanik-Labore einzurichten. Mittlerweile ist unser Team auf 11 Mitarbeiter angewachsen und wir blicken bereits auf über 300 erfolgreiche Installationen im deutschsprachigen Raum sowie in Skandinavien zurück.

Wann sind Sie das erste Mal auf das FPZDatenschutzportal gestoßen?

Der Kontakt zu Dr. Frank Schifferdecker-Hochist nie ganz abgebrochen. Ich würde ihn als lose und locker beschreiben. Durch eine Anfrage nach biomechanischenSensoren seitens FPZsind wir wieder verstärkt in Kontakt getreten. In diesem Kontext kamen wir auch auf die EU DSGVOund das Datenschutzportal zu sprechen. Wir bei Velamedhaben die Relevanz des Themas erkannt, waren aber, wie so viele, völlig ahnungslos. In der Folge fiel uns die Entscheidung zur Nutzung des Portals nicht schwer. Ich muss sagen, diese Lösung ist schlank, funktionell und sehr gut. 

Wie sind Sie das Thema im Unternehmen angegangen? Wo stehen Sie aktuell?

In der ersten Orientierungsphase haben wir uns dem Thema mit der gesamten Belegschaft vorsichtig angenähert. Es musste ja erst einmal verstanden werden, was das Ganze für unsere Arbeit bedeutet und was im weiteren Verlauf zu tun ist. Im nächsten Schritt hat uns dann Dr. Schifferdecker-Hochmit sehr gut verständlichen, plakativen Materialien versorgt, die wir in den verschiedenen Teams diskutiert haben. So war der Konsensschnellund leicht erreicht. Ich selbst bin allerdings in die direkte Umsetzung nicht involviert, mit dieser Aufgabe ist unsere Mitarbeiterin Mareike Schürg aus dem Vertriebsinnendienst betraut.

Frau Schürg, wo steht Velamedin Bezug auf den Datenschutzprozess aktuell?

Wir fühlen uns sicher, geschützt und gut vorbereitet -auch für kommende Änderungen. Datenschutzregeln und -maßnahmen sind ja nie ganz abgeschlossen. Es wird immer Veränderungen geben. So steht uns allen ja schon bald die ePrivacy-Verordnungder EU ins Haus. Unseren genauen internen Stand im Hinblick auf zukünftige Prozesse kann und darf ich Ihnen natürlich nicht mitteilen. Wichtige Themen wie die Webseite, die SocialMedia Policy, die IT, die Cloud-Nutzungsowie die Auftragsverarbeitungsverträge (AVV) stehen aber unter ständiger Beobachtung und Kontrolle. 

Wie gefällt Ihnen das Portal?

Mir persönlich gefällt es sehr gut. Die Inhalte sind gut verständlich und der Leitfaden führt effizient zum Ziel.

Gibt es von Ihrer Seite her Verbesserungsvorschläge?

Nicht viele. Manche Fragen könnten klarer einem bestimmten Unternehmensmodell zugeordnet sein, um als Laie die Relevanz noch besser einschätzen zu können. Aber, und das möchte ich wirklich betonen, der Support hilft mir bei Rückfragen immer schnell und sehr zuvorkommend weiter.

Sie sprachen davon, mit Effizienz zum Ziel zu gelangen. Welchen Aufwand beschert Ihnen persönlich das Thema Datenschutz im Unternehmen? 

Das kann ich nicht genau sagen. Ich habe das Portal eigentlich ständig auf dem Bildschirm geöffnet. Sobald sich dann eine freie Minute ergibt, mache ich konsequent daran weiter. Ich arbeite die Themen also sozusagen on-the-flyab und delegiere ggf. Unteraufgaben und spezielle Bereichsanforderungen an die Kollegen.

Herr Dr. Konrad, haben Sie den Eindruck, dass Ihre Mitbewerber bzw. Branchenangehörige auf das Thema Datenschutz vorbereitet waren und weiterhin sind?

Ein befreundetes Unternehmen ja, dort hat man sich für eine kostenintensive, externe Beratungslösung entschieden. Für den Rest ein ganz klares Nein. Das Thema wurde zuvor gar nicht öffentlich angesprochen. 

In Bezug auf den Wettbewerb: Welche Vorteile liefern Ihnen Ihre Datenschutzaktivitäten?

Ich sehe die Möglichkeit, durch das FPZDatenschutzportal immer auf dem aktuellen Stand zu sein, als extrem wichtig an. Wir sind eine Medizinprodukte-Vertriebsfirma und bekommen jede Menge Anfragen, in denen Geschäftspartner und Kunden uns spezielle Verträge vorlegen bzw. diese von uns einfordern. Hätten wir hier nicht eine ständige Begleitung und Beratung durch die Portallösung, wären wir in unserem Business massiven Problemen ausgesetzt. Ich bin sehr froh über unsere Entscheidung und die Beauftragung Frank Schifferdecker-Hochs als externen Datenschutzbeauftragten.

Frau Schürg, Herr Dr. Konrad, ich bedanke mich bei Ihnen für das Gespräch.

Wir bedanken uns ebenfalls für Ihr Interesse.



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