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„Der Preis ist heiß!“
Preisfindung in der Physiotherapie, Teil 1

„Der Preis ist heiß!“

Primär ist der Verkaufspreis nicht mehr und nicht weniger als der Tauschwert für ein Gut. Der absolute Preis ist dann der Geldwert und der relative Preis die Wertbemessung gegen ein anderes Gut.

Dem Angebotspreis wird in Kennerkreisen nachgesagt, dass seine Wirkung schnell und stark ist und das bipolar. Das heißt, er kann Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung in kürzester Zeit zum Verkaufsschlager katapultieren oder zum Ladenhüter degradieren. 

Wie sich Preisänderungen quantitativ auf den Verkauf auswirken, kann mittels einer Berechnung – der sogenannten „Preis-Absatz-Funktion“ – ermittelt werden. Weiterhin wird die Preiswirkung erforscht. Die Forschung will genauer herausfinden, warum Menschen auf eine Anpreisung so reagieren, wie sie es eben tun. Preisauszeichnungen sind dabei die „Call-to-Action“-Buttons des Neuromarketings. Sie führen im Zusammenspiel mit dem Preis an sich dazu, dass mehr oder weniger von einem Marktgut gekauft wird. 

Die Werte für die Auszeichnung festzulegen, das dementsprechende „Bepreisen“ ihrer Leistung vorzunehmen, das bereitet Physiotherapeuten mehr Mühe, als es auf den ersten Blick scheint. Sicher findet das – zumindest anteilig – den Ursprung im Marktgefüge, in dem Therapeuten agieren.  

Preispolitik in der Therapie

Die Preise für Leistungen im Bereich der Heilmittelabgabe zur Versorgung von Patienten der GKV werden zentral verhandelt. Eine direkte Mitgestaltung ist in der Regel nicht gegeben. So wird dementsprechend ein Preis außerhalb des Wirkungsbereichs des einzelnen Physiotherapeuten festgesetzt. Die Preise für Patienten, die über die Beihilfe und eine private Krankenkasse versichert sind, orientieren sich am Rahmen der vorgegebenen GKV-Versorgung. Eine direkte, für alle gültige Obergrenze gibt es nicht. Allgemein hat sich ein zweifacher Hebesatz durchgesetzt oder es wird einfach der Beihilferegelsatz übernommen.

Vor allem Letzteres hält den regionalen Preis unten. Zudem wird die Therapieleistung an eine festgelegte Regelbehandlungszeit gekoppelt. Daraus ergibt sich die gängige Praxis als naheliegendste Strategie, die Zeiteinheiten anstelle der Leistungen zu „bepreisen“ und anzupreisen. Als Durchschnittswert zur Bemessung werden die Werte aus den Vergütungslisten angesetzt, die aus dem Abrechnungsgeschäft mit der GKV oder Forderungsempfehlungen für die PKV vorliegen. In Zahlen sind das ca. 8 bis 15 Euro pro 10 Minuten. Das entspricht einer Stundenumsatzspanne von 48 bis 90 Euro bei einer fiktiven hundertprozentigen Auslastung. 

Die aktuellen Anforderungen sowohl an den Beruf als auch an das Leistungsspektrum führen jedoch dazu, dass zunehmend Artikel wie Dienstleistung für das Wohlbefinden sowie für die Gesundheitsförderung immer mehr nachgefragt und in therapeutischen Einrichtungen angeboten werden. 



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